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Advent, Advent ...

                        Zeit für die Seele

 

 

 Dieser Adventskranz ist eine Kreation von Tausendschön/Anne Weber

Heimkommen, das Rennen und Lärmen hinter sich lassen und eintauchen in eine spannende Adventskalendergeschichte ...

 

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Adventskalender: Geschichten statt Schokolade

Er ist über 150 Jahre alt. Geboren in Deutschland, doch mittlerweile auch in vielen anderen Ländern zu Hause. Und meistens süß: der Adventskalender. Als Zeitmesser der besonderen Art begleitet er den Countdown vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend. 24 Mal öffnet sich Tag für Tag ein Türchen und gibt eine Überraschung preis, die das Fest der Feste ein Stück näherbringt. Nicht nur Kinder finden das cool. Der Adventskalender hat inzwischen auch viele Anhänger unter den Erwachsenen – Tendenz steigend! Auch in der zuckerfreien Variante. Die gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Versionen, von ganz schlicht als kostenlosen Download im Internet (z. B. wunderbare-enkel.de/adventsgeschichten) über e-Books bis hin zum gedruckten Buch, und hier wieder in Form von 24 einzelnen Geschichten oder 24 aufeinander aufbauenden Kapiteln, die eine zusammenhängende Geschichte erzählen.
„Drei Dinge machen eine gute Adventskalendergeschichte aus: 1. das tägliche Überraschungsmoment, 2. dass ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der am 1. Dezember beginnt und am Heiligen Abend seinen Höhepunkt findet, und 3. der Bezug zu Weihnachten“, findet Autorin Judith Sixel, die sich selbst als langjährigen Fan des Adventskalenders bezeichnet und die zusammenhängende Adventskalendergeschichte als neue literarische Kunstform für sich entdeckt hat. Sie sieht darin eine Parallele zur Kalendergeschichte, die von Johann Peter Hebel vor rund 200 Jahren aus der Taufe gehoben wurde, beispielsweise mit dem zeitlos-köstlichen Text „Kannitverstan“. Aufgegriffen wurde die Kalendergeschichte als literarische Form in der Folge dann auch von namhaften anderen Autoren wie Karl May (Marienkalendergeschichten) oder Bertolt Brecht. Die Adventskalendergeschichte als zusammenhängende Erzählform hingegen steckt noch in den Kinderschuhen. Ein Merkmal hat sie schon mal mit der Kalendergeschichte gemeinsam: Auch bei ihr liegt in der Kürze die Würze. In diesem Falle auch die Chance zum gemeinsamen Vorleseritual, das die Vorweihnachtszeit täglich zur gemeinsamen Erlebniszeit gestaltet, erläutert Sixel, die mit ihrem neuen Sammelband „Flimmernde Seelen“ eine Fundgrube für Freunde von spannenden, ungewöhnlichen Adventskalendergeschichten vorlegt. Der Band bietet einen Adventskalenderkrimi für Erwachsene (Tödliche Tierliebe), eine Adventskalendergeschichte für Kinder und jung gebliebene Erwachsene (Die Weihnachtsprinzessin) und eine fantastische Reise zum Nachdenken über die Zeit für alle Altersstufen (Geisterfahrt). Jede Geschichte gibt es auch einzeln als e-Book. Natürlich kann man die Geschichten auch erst mal am Stück lesen. Aber gerade die 24 Lese-Einheiten in der Adventszeit bieten auch die Chance zum entschleunigten Lesen: jeden Tag ein Kapitel lesen und sich dann auf die Fortsetzung freuen – das verleiht der Vorweihnachtszeit Geheimnis und Vorfreude.
Wer eine der Geschichten weiterverschenken möchte, dem bietet das Buch ausdrücklich die Möglichkeit, den jeweiligen Text für private Zwecke zu kopieren und jedes Kapitel einzeln in einen Umschlag zu stecken. Dann muss man nur noch die Umschläge von 1 bis 24 nummerieren, vielleicht mit einer adventlichen Dekoration versehen, und fertig ist ein Adventskalender der besonderen Art. Als zuckerfreie Alternative zum Schoko-Adventskalender vom Discounter … (rvandevert)