Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Neu: Ein rabenschwarzer Fall für Mimi, Bickelmann & Glück!Neu: Ein rabenschwarzer Fall für Mimi, Bickelmann & Glück!15 Bücher umfassen die Metamorphosen des antiken römischen Dichters Ovid, die in kunstvollen Hexametern erzählen, wie Götter sich in Tiere verwandeln, und zugleich  eine Fundgrube für kriminelle Handlungen liefern. Denn die Götter der Antike waren von mindestens ebenso starken Emotionen gelenkt wie Normalsterbliche heute - und sie fragten nicht nach Gesetz und Ordnung! Aus der Beschäftigung mit Ovid entstand vor Jahren meine Idee, das literarische Motiv der Metamorphose mit der modernen Textform des Krimis zu kombinieren. Dabei hatte ich zunächst an eine Trilogie gedacht. Band 1, "Die Rattenfrau",  und Band 2, "Im Untergrund", erzählen von Mensch-Tier-Verwandlungen, Band 3, „Das Bestsellernest“, geht der Ursache auf den Grund, die nun nicht mehr im Bereich der Götter, sondern modernen Bio-Engineerings zu suchen ist. Nun ist noch ein vierter Band hinzugekommen: die „Waldeswut“. Gute Nachricht für alle, die mich baten, die Reihe fortzusetzen: KOK Mimi Rotermund wird, solange sie lebt, über die Fähigkeit verfügen, sich unter gewissen Umständen zu verwandeln, und sie wird diese besondere Fähigkeit nach Kräften in die Aufklärung krimineller Handlungen einbringen.

Das Thema Verwandlung fasziniert mich immer mehr, je länger ich mich damit befasse. Die menschliche Gestalt verwandelt sich ja im Laufe des Lebens fortwährend, ob man will oder nicht, und das Gleiche gilt für die Lebensgestaltung. Lebenskonzepte müssen angepasst, bisweilen auch komplett aufgegeben werden. Es kann passieren, dass dann auch das Umfeld plötzlich wie verwandelt erscheint. Nichts ist mehr so, wie es war. Man sieht die Dinge mit anderen Augen. In den Verwandlungskrimis heißt das: aus der Perspektive des nicht-menschlichen Tiers. Hier kommt das Element der Fabel ins Spiel, zu deren Eigenschaften es gehört, menschliche Schwächen in den Bereich der Tiere zu rücken und damit deutlicher sichtbar zu machen.  

In der „Waldeswut“ geht es um einen Arzt und Aussteiger, der die ganze Menschheit für krank hält. Homo pestis, so lautet seine Diagnose, Mensch des Verderbens. Doch während er in der Einsamkeit der Berchtesgadener Alpen seine ganz spezielle "Therapie" dagegen entwickelt, zieht er eine Spur von Tod und Zerstörung hinter sich her. Weil er in seinem immer radikaleren Denken den Blick für die eigenen Schwächen verliert. Da bedarf es des tierischen Blickwinkels, um ihn sehend zu machen - und ihm Einhalt zu gebieten. Mimis Reise in die Welt der Tiere geht also weiter. Und ein neuer, rabenschwarzer Fall für das Team Mimi, Bickelmann & Glück wartet auf euch. Ich wünsche gute Unterhaltung!