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 Das Geheimnis der Freundschaft

Verbrannte Freundschaft: Neuer Roman zu einem spannungsvollen Thema
Verbrannte Freundschaft: Neuer Roman zu einem spannungsvollen Thema

„Ein wahrer Freund ist ein Geschenk, kostbar und unersetzlich“, schwärmte der Philosoph Michel de Montaigne (1533–1592) in der wohl berühmtesten Abhandlung zum Thema Freundschaft. „In der Freundschaft herrscht eine allgemeine Wärme, die den ganzen Menschen erfüllt und die außerdem immer gleich wohlig bleibt; eine dauernde, stille, ganz süße und ganz feine Wärme, die einen nicht verbrennt und nicht verletzt.“
In dem soeben erschienenen Roman „Verbrannte Freundschaft“ der gebürtigen Saarländerin Judith Sixel herrscht eine andere Betriebstemperatur. Das autobiographisch inspirierte Buch erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die ihre Kindheit und Jugend in der Hüttenstadt Völklingen verbrachten. Sie galten als unzertrennlich, ein eheähnliches Gespann, schworen sich ewige Freundschaft und verloren sich dann gleich nach der Schule aus den Augen. Vierzig Jahre später führt die eine ein Dasein in Wohlstand und gesellschaftlicher Anerkennung, eingebunden in Familie und engagierte Berufstätigkeit in dem alternativ ausgerichteten Privatgymnasium, das sie mit ihrem Mann zusammen betreibt. Die andere kann nur mit staatlicher Unterstützung leben, schreibt erfolglos gegen das herrschende System an, reibt sich auf im einsamen Widerstand gegen die Welt. Auf digitalem Wege begegnen sie sich wieder und vereinbaren ein Treffen. Da sie mittlerweile in entgegengesetzten Ecken des Landes leben, können sie nicht eben mal auf einen Kaffee zusammenkommen. Sie vereinbaren, ein paar entspannte Sommertage miteinander zu verbringen. Doch das Wiedersehen gestaltet sich anders als erwartet. Die freundschaftlichen Gefühle von einst wollen sich nicht mehr einstellen, Konflikte bahnen sich an. „Freundschaft ist keine Einbahnstraße, da müsste auch mal was zurückkommen, was einem ein Gefühl von Gemeinschaft und gemeinsamer Wellenlänge gibt. Wenigstens Sympathie“, stellt Sarah fest und geht aufs Ganze: Auf ihre Initiative hin verbringen die beiden die letzten gemeinsamen Tage allein zu zweit im Wochenenddomizil der Familie, einer abgeschiedenen Hütte im Nationalpark Eifel. Hier in der Natur kommen sie sich tatsächlich näher, doch die Nähe wird auch gefährlich. Dunkle Geheimnisse, die sie selbst in Zeiten engster Verbundenheit voreinander verborgen hielten, drängen ans Licht, und die Auszeit zu zweit wird zu einer Reise in unerwartete innere Abgründe. Der Druck entlädt sich schließlich in einer Katastrophe, ein Brand bricht aus und wird zur Feuerprobe für die einstigen Seelengefährtinnen. Der Titel verrät es: Die einstige Freundschaft besteht die Feuerprobe nicht. Doch damit bedient der Roman nicht einfach das Klischee, Frauen seien „nicht der Freundschaft fähig“ (Nietzsche). Es gehört zum Reiz der Geschichte, dass sie parallel von einer Freundschaft zwischen zwei Männern erzählt, die sich am hehren Freundschaftsideal der Antike orientiert. Doch auch dieses Kontrastbild zerbröselt, auch hier kommen dunkle Wahrheiten ans Licht, geraten Sicherheiten in Erschütterung – und am Ende keimt an unerwarteter Stelle doch noch Freundschaft auf, „ohne Begehren, Eifersucht und ungestüme Leidenschaft, unter Verzicht auf jede Form von Herrschaft, Bevormundung und Herabsetzung, dafür innig verbunden durch ein starkes geistiges Band, voller Wärme und Seelennähe“, wie es im Roman heißt.

 

Alles in allem eine spannende Lektüre voller überraschender Wendungen zu einem Thema, das bereits Kant „das Steckenpferd der Romanschreiber und Dichter“ nannte. Doch der große Denker der Aufklärung warnte auch, die literarische Überhöhung der Freundschaft sei nicht deckungsgleich mit realen Freundschaften, wie das Leben sie schreibe. Hier hebt sich die „Verbrannte Freundschaft“ vom Genreüblichen ab. Es handelt sich zwar um ein literarisch ausgefeiltes Werk, das nicht zuletzt durch seine reiche Sprache besticht, aber mit seiner autobiographischen Fundierung bietet es neben spannender Unterhaltung auch den Reiz des Echten, dazu eine Fülle von Anregungen, über das Geheimnis der Freundschaft, ihr Wesen und ihren Wert nachzudenken. Echte Freundschaft, so die Kernaussage, bringt Menschen nicht nur zusammen, sondern bedeutet auch eine Konfrontation der Freunde mit sich selbst, einschließlich eigenen Schatten und Seelenabgründen – und damit den Gegenpol zum modernen Freundschaftsbegriff. In Zeiten der sozialen Medien, da der Unterschied zwischen Freund und Nicht-Freund oft nur noch einen Mausklick ausmacht und Freunde gesammelt werden wie Schuhe oder Handtaschen, mit denen man sich schmückt und aufzuwerten hofft – likest du mich, so schmeichle ich dir –, erlebt Freundschaft eine nie dagewesene Inflation. Dem gegenüber wirken die Freundschaften im Roman mit ihren Konflikten, Emotionen und phasenweise Krimi-Spannung geradezu wohltuend wie eine Katharsis, eine seelische Reinigung, die zur persönlichen Weiterentwicklung beiträgt. Oder wie im Roman zu lesen ist: Im Zerrspiegel seiner Feinde erkennt man deutlicher, wie es um einen steht, als im schmeichelhaften Spiegel der Gönner und Freunde. (fredi)

 

Adventskalender: Geschichten statt Schokolade

 

Er ist über 150 Jahre alt. Geboren in Deutschland, doch mittlerweile auch in vielen anderen Ländern zu Hause. Und meistens süß: der Adventskalender. Als Zeitmesser der besonderen Art begleitet er den Countdown vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend. 24 Mal öffnet sich Tag für Tag ein Türchen und gibt eine Überraschung preis, die das Fest der Feste ein Stück näherbringt. Nicht nur Kinder finden das cool. Der Adventskalender hat inzwischen auch viele Anhänger unter den Erwachsenen – Tendenz steigend! Auch in der zuckerfreien Variante. Die gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Versionen, von ganz schlicht als kostenlosen Download im Internet (z. B. wunderbare-enkel.de/adventsgeschichten) über e-Books bis hin zum gedruckten Buch, und hier wieder in Form von 24 einzelnen Geschichten oder 24 aufeinander aufbauenden Kapiteln, die eine zusammenhängende Geschichte erzählen.
„Drei Dinge machen eine gute Adventskalendergeschichte aus: 1. das tägliche Überraschungsmoment, 2. dass ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der am 1. Dezember beginnt und am Heiligen Abend seinen Höhepunkt findet, und 3. der Bezug zu Weihnachten“, findet Autorin Judith Sixel, die sich selbst als langjährigen Fan des Adventskalenders bezeichnet und die zusammenhängende Adventskalendergeschichte als neue literarische Kunstform für sich entdeckt hat. Sie sieht darin eine Parallele zur Kalendergeschichte, die von Johann Peter Hebel vor rund 200 Jahren aus der Taufe gehoben wurde, beispielsweise mit dem zeitlos-köstlichen Text „Kannitverstan“. Aufgegriffen wurde die Kalendergeschichte als literarische Form in der Folge dann auch von namhaften anderen Autoren wie Karl May (Marienkalendergeschichten) oder Bertolt Brecht. Die Adventskalendergeschichte als zusammenhängende Erzählform hingegen steckt noch in den Kinderschuhen. Ein Merkmal hat sie schon mal mit der Kalendergeschichte gemeinsam: Auch bei ihr liegt in der Kürze die Würze. In diesem Falle auch die Chance zum gemeinsamen Vorleseritual, das die Vorweihnachtszeit täglich zur gemeinsamen Erlebniszeit gestaltet, erläutert Sixel, die mit ihrem neuen Sammelband „Flimmernde Seelen“ eine Fundgrube für Freunde von spannenden, ungewöhnlichen Adventskalendergeschichten vorlegt. Der Band bietet einen Adventskalenderkrimi für Erwachsene (Tödliche Tierliebe), eine Adventskalendergeschichte für Kinder und jung gebliebene Erwachsene (Die Weihnachtsprinzessin) und eine fantastische Reise zum Nachdenken über die Zeit für alle Altersstufen (Geisterfahrt). Jede Geschichte gibt es auch einzeln als e-Book. Natürlich kann man die Geschichten auch erst mal am Stück lesen. Aber gerade die 24 Lese-Einheiten in der Adventszeit bieten auch die Chance zum entschleunigten Lesen: jeden Tag ein Kapitel lesen und sich dann auf die Fortsetzung freuen – das verleiht der Vorweihnachtszeit Geheimnis und Vorfreude.
Wer eine der Geschichten weiterverschenken möchte, dem bietet das Buch ausdrücklich die Möglichkeit, den jeweiligen Text für private Zwecke zu kopieren und jedes Kapitel einzeln in einen Umschlag zu stecken. Dann muss man nur noch die Umschläge von 1 bis 24 nummerieren, vielleicht mit einer adventlichen Dekoration versehen, und fertig ist ein Adventskalender der besonderen Art. Als zuckerfreie Alternative zum Schoko-Adventskalender vom Discounter … (rvandevert)

 

Drei Adventskalendergeschichten im besonderen Format - nur bei Adventman:Adventskalender einmal andersAdventskalender einmal anders

 Der 1. VerwandlungskrimiDer 1. Verwandlungskrimi

Mord mit Metamorphose

Neue Krimitrilogie lebt vom Motiv der Verwandlung

 

Metamorphosen haben eine lange literarische Tradition. In Ovids „Metamorphosen“ sind es die Götter, die über die Gabe der Gestaltverwandlung verfügen und mal als Mensch, mal als Tier oder sogar als Baum in die Geschicke der Sterblichen eingreifen. Auch mit dem Verblassen des Götterhimmels und der Verbreitung des naturwissenschaftlichen Weltbilds blieb das Motiv der Verwandlung erhalten. Im Märchen erscheint der schöne Prinz in Gestalt eines Froschs, ein Kind als Reh, eine Frau als Schlange. Mit dem Handelsreisenden Gregor Samsa, der eines Morgens erwacht und sich in ein riesiges Insekt verwandelt sieht, hat in der Neuzeit Franz Kafka der Verwandlung ein literarisches Denkmal gesetzt.

Der 2. VerwandlungskrimiDer 2. Verwandlungskrimi

 

Der 3. VerwandlungskrimiDer 3. Verwandlungskrimi Die promovierte Germanistin Judith Sixel hat jetzt eine Krimi-Trilogie geschrieben, die dieses Motiv aufgreift. Eine Polizistin findet sich plötzlich in der Gestalt einer Ratte wieder. „Ein absurdes, surreales Ereignis trifft auf die reale Welt und muss sich mit ihr verbünden“, so beschreibt die Autorin die Herausforderung, die sie zu dieser Geschichte trieb. Denn die Welt, in der sich die verwandelte Polizistin bewegt, ist die gleiche geblieben. In dieser Welt verschwinden Frauen spurlos, alles deutet auf ein Verbrechen hin, doch die Polizei findet keinen Ansatzpunkt. Der Reiz und auch der Witz dieser ungewöhnlichen Krimiserie bestehen darin, dass das Absurde immer normaler erscheint und die Absurditäten der Normalwelt immer deutlicher zutage treten. Die Verwandlung in ein Tier, jenes Motiv aus dem Bereich der Mythen und Märchen, verliert im Laufe der Geschichte seine Absonderlichkeit, die Polizistin freundet sich sogar mit ihrer neuen Gestalt an und wird als vierbeinige Spürnase zum Sympathieträger. Zum Horror hingegen entwickelt sich das, was wirklich passiert, im Bereich der sogenannten Menschlichkeit. (lousan)

 

 

"Die Verwandlungskrimis von Judith Sixel kommen unterhaltsam daher, mit leiser Ironie und nicht ohne Komik. Im Mittelpunkt steht eine Kriminaloberkommissarin, die sich beim Seitensprung mit ihrem Chef plötzlich in eine Ratte verwandelt sieht. Der kafkaeske Sprung verliert im Laufe der Handlung seine Absonderlichkeit. Was als Horrortrip begann, erweist sich als ungewöhnliche Chance, dem Horror menschlicher Machenschaften auf die Spur zu kommen und das Absurde im Realen sowie das Wahre im Absurden aufzuspüren." (FrP 2015) 

 

 

 Durch gute Leser wird ein Buch erst wahrhaft gut. Ralph Waldo Emerson

 

 

"Spannend, berührend, informativ - toller Roman" Akustikjoe (Buchhändler)

 

"Das spannende Buch ist eine gelungene Mischung aus Frauenroman und Familiensaga und erzählt auf 332 Seiten von zwei Frauen, beide georgischer Herkunft, die sich unabhängig voneinander auf ihre Lebenssuche begeben. Während die georgische Medizinstudentin Tamuna ins ferne Hamburg reist, um ihr Studium in Deutschland fortzusetzen, begibt sich die in Wien lebende Psychoanalytikerin Medea auf die Suche nach ihren georgischen Wurzeln … Alle Handlungsstränge führt Judith Sixel am Schluss wie selbstverständlich zu einer großen Geschichte zusammen. Ganz nebenbei erfährt der Leser viel über das wilde Land am Kaukasus, seine faszinierenden Landschaften, seine unbeugsamen, stolzen Bewohner, seine Kultur und insbesondere auch über die jüngere Geschichte des Landes von der Rosenrevolution 2003 bis zum georgisch-russischen Krieg 2008."

(BOK)

 

"Das Buch erzählt die Geschichte zweier Frauen, die verschiedene Wege gehen, um sich selbst zu finden. Sie stoßen dabei auf Geheimnisse und Schicksale, die mit der Geschichte des Landes verwoben und mindestens ebenso tief und atemberaubend sind wie die Schluchten des Kaukasus, in die es sie zeitweise verschlägt."

Edgar Auth (General Anzeiger Bonn)

"Hannas Eltern leben getrennt, und Hanna, die ihren Vater oft vermisst, ist mit ihrer Mutter in eine fremde Stadt gezogen, wo sie noch keine Freunde hat. Ein Glück, dass Hanna den komischen Plastikengel mit Besenfrisur aus dem Müll gerettet hat, der plötzlich zum Leben erwacht und heimlich mit ihr redet. Sofiel wurde auf die Erde entsandt, um einen Menschen zu lieben. Doch erhebt er seine kratzige Stimme beileibe nicht nur dann, wenn es Hanna passt. In der Schule treibt Sofiel allerlei Schabernack, denn der schnodderige Engel hat seine eigene Meinung über die Menschen, ihren schwachen Glauben und ihre mangelnde Bibelfestigkeit. Fast gegen seinen Willen wächst ihm Hanna ans Herz, so dass er seine Mission doch noch erfüllen kann. Eine humorvolle, turbulente Geschichte, deren Witz im Zusammenprall der irdischen mit der “himmlischen Kultur” steckt. Man möchte vielen Kindern ab 9 J. wünschen, Sofiel zumindest zwischen zwei Buchdeckeln zu begegnen."

Dr. Lotte Husung (Medienprofile)

 

"Der Schutzengel Sofiel hat vom Höchsten Himmlischen Rat (HHR) einen Auftrag bekommen und muss auf die Erde. Er ist ein kleiner Plastikengel und kann aber auch lebendig und groß werden. Das bemerkte Hanna als sie mit ihm redete denn dann wurde er plötzlich groß und antwortete ihr. Hanna war ganz erstaunt und fragte ihn woher er denn kommt. Sofiel erzählte Hanna alles darüber und auch von seinem Auftrag auf der Erde.
Dieses Buch ist sehr witzig aber auch spannend und ist sehr Fantasievoll"

Buchbesprechung und Bild von Sophie (Primolo)

 

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